Hindernisse
A-Wand PDF Drucken E-Mail

Die A-Wand

Zum Erlernen des Gerätes ist es sinnvollerweise niedrig zu stellen. Die Giebelhöhe sollte also unter 130 cm liegen.

Der Hund hat die A-Wand sozusagen rückwärts zu erlernen. Das heißt, zuerst der Abgang (stehen bleiben und abschließendes Auflöse-Kommando), dann ihn immer ein wenig höher auf die Wand setzen und runterlaufen lassen.

 

Oskar fliegt über die A-Wand

 

Beim Absitzen auf dem Abgang hat der Hund das Kommando "Bleib" gelernt. In der Position zwei Pfoten auf der Wand (Hinterläufe) und zwei Pfoten auf dem Gras hat er zu verbleiben, bis das Auflöse-Kommando gegeben wird. Während Finn auf das Auflöse-Kommando wartet, wird er mit Leckerli gefüttert. Nach und nach entferne ich mich und bewege mich ähnlich, wie es auch später sein wird, zum nächsten Hindernis oder führe einen Wechsel durch.

 
Agility Hindernisse PDF Drucken E-Mail

Die Hindernisse

Nachfolgend eine kurze Beschreibung der im Agility verwendeten Hindernisse:

An zwei Auslegern liegt locker eine Stange auf, die vom Hund übersprungen werden muss. Hierbei handelt es sich um das am häufigsten zu bewältigende Hindernis.

  • Kontaktzonen:

Die Hindernisse A-Wand, Laufsteg und Wippe werden als Kontaktzonengeräte bezeichnet. Zu Beginn und zum Ende des Gerätes hat der Hund eine farbig markierte Kontaktzone zu berühren.

  • A-Wand:

Dieses Gerät stellt an die Kraft des Hundes hohe Anforderungen. Er muss eine Höhe von 1,70 cm überwinden.

  • Laufsteg:

Geschicklichkeit und koordinierter Bewegungsablauf sind auf dem 30 cm breiten Laufsteg gefragt.

  • Wippe:

Ähnlich wie der Laufsteg ist auch die Wippe nur 30 cm breit. Beim Überschreiten des Kipppunktes durch den Hund neigt sich die Wippe. Bei diesem Gerät ist ein besonders gewissenhafter Aufbau und großes Vertrauen zum Hundeführer erforderlich.

  • Bürstenhürde:

Bei der Bürstenhürde ist die Sicht des Hundes durch die Hürde, bestehend aus Reisigborsten behindert. Auch hier liegt locker eine Stange auf.

Es handelt sich hier um ein Sprunghindernis, welches durch seinen massiven Aufbau dem Hund zunächst Respekt einflöst. Oben locker aufliegend, befinden sich Abdeckungen, die herunterfallen, sollte der Hund diese berühren.

Beim Reifen handelt es sich um einen in einem Gestell aufgehängten Reifen, den der Hund mittig durchspringen muss. Ein Ausweichen oder Sprung durch die Befestigungskette ist fehlerhaft und wird mit einer Verweigerung geahndet.

Beim Weitsprung muss der Hund nicht hoch, dafür aber recht weit springen. Hierfür wird Sprungkraft und gutes Abschätzen des Abstandes vom Hund verlangt.

  • Tunnel:

Mit Geschick hat der Hund die für ihn zunächst als dunkle Röhre erscheinende Öffnung zu durchlaufen.

  • Sacktunnel:

Auch hier sieht der Hund im Eingang nicht, wohin es geht. Er muss den Stoffsack mit der Schnauze/Kopf beim Durchlaufen öffnen.

  • Slalom:

Der Slalom stellt wohl das schwierigste Hindernis in der Agility-Ausbildung dar. Der Hund muss die im Abstand von 60 cm aufgestellten 12 Stangen durchfädeln.

  • Tisch:

Auf einem Tisch verweilt der Hund 5 sec. In der Position Steh, Sitz oder Platz.

 
Laufsteg PDF Drucken E-Mail

Der Laufsteg

Idealerweise hat der Hund das Kontaktzonen-Prinzip bereits mit der A-Wand gelernt, bevor der Laufsteg geübt wird.

Auch beim Laufsteg beginnen wir mit dem Abgang. Der Hund lernt erst mal, dass es einfach toll ist, auf dem letzten Stück zu bleiben. Auflöse-Kommando und spielen.

Hund auf dem Steg-Abgang

 

 
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