Was ist Agility? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Petra   
Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 09:28 Uhr

Was ist Agility?

Agility, zu deutsch Behändigkeit, Gewandtheit, ist eine aus England kommende Hundesportart, die derart fasziniert, dass sie bereits in kürzester Zeit eine große Anhängerschaft gefunden hat. Es ist Freizeitsport für Hund und Mensch, in dessen Mittelpunkt ein Hindernisparcours steht, den es zu überwinden gilt. Hierbei sind Spaß und Harmonie im Mensch-/Hund Team mit entscheidend. 1977 wurden erstmals als Pausenattraktion während der bekannten Crufts Dog Show (eine der größten Hundeausstellungen der Welt) die Bewältigung eines Parcours vorgeführt. Damals zeigten englische Dienst- und Polizeihunde ihr Können an einem, dem Pferdesport nachempfundenen Hindernisparcours. Seit etwa 1990 hat sich Agility auch im deutschsprachigen Raum etabliert. Die Geräte sind den Fähigkeiten der Hunde angepasst und erfordern Geschicklichkeit, Vertrauen und auch Gehorsam von den Tieren. 1991 wurde ein erstes Reglement durch die FCI (Federation Cynologique Internationale) offiziell anerkannt und für alle dieser Organisation angeschlossenen Länder rechtskräftig. Inzwischen findet das Reglement aus dem Jahr 2007 Anwendung. Beim Agility muss der Hund einen Parcour von etwas 20 Hindernissen fehlerfrei und so schnell wie möglich bewältigen. Dabei darf der Hundeführer ihn mit Stimme und Handzeichen leiten und lenken und darf dabei weder den Hund noch die Hindernisse berühren – das Tragen eines Halsbandes ist verboten.

Für wen ist Agility geeignet?

Agility ist für jedermann und ,,jederhund" geeignet! Alter, Rasse, Grösse ist völlig gleichgültig (sowohl beim Hund, als auch beim Menschen). Inzwischen gibt es für die verschiedenen Hunderassen drei Größenklassen, auf die die Sprunghöhen angepasst werden. Agile Hunde, die sich gern bewegen und eine enge Bindung zum Teampartner aufbauen, um auf kleinste Hinweise passend zu reagieren, sind im Vorteil. Es sollte selbstverständlich sein, dass der verantwortungsbewusste Hundehalter seinen Hund vor dem Einstieg in den Sport auf Gelenkerkrankungen insbesondere HD, ED und Wirbelsäule untersuchen lässt. Trotz verschiedenster Wettkämpfe, die heute auf höchstem Niveau angeboten werden, steht noch immer der Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund an erster Stelle. Nur ein harmonisch arbeitendes Team wird auch im Turnier den gewünschten Erfolg haben!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 19:55 Uhr