Gedenkstein



Finn vom Seeheimer Wald PDF Drucken E-Mail

Ahnentafel: Finn vom Seeheimer Wald 

Wurftag: 27.05.2006
BH, SchH1
HD/ED normal

Finn kam im Alter von 12 Monaten zu uns. Er wurde uns vom Züchter nach dem Tod seines Zwinger-Namensvetters Sandro angeboten.

Finn ist nicht mit Sandro verwandt und hat, trotz trügerischem ersten Eindruck, auch nur sehr wenig mit ihm gemeinsam! Einziger gemeinsamer Vorfahr ist in der 4. oder 5. Generation "Alk Ambassadeur".

Innerhalb von einer Woche war er stubenrein, das war kein Problem. Auch auf unserem glatten FliesenbodeFinnn und im Haus mit unserer kleinen Tochter gewöhnte er sich schnell ein.

Er zeigt sich privat als extremer Wächter seines Territoriums. Allerdings erst mit einem Alter von ca. 2 Jahren, so dass ich von entsprechender Veranlagung ausgehe.

Finn ist ein Hund mit dem man richtig arbeiten kann, aber auch intensiv arbeiten muss. Durch sein Verhalten versucht er seine Umwelt und auch mich als Hundeführer nach seinen Zielen zu beeinflussen.

Er verfügt über extreme Triebveranlagung, sowohl im Beute- als auch in Aggressionsbereichen. Er ist selbstbewußt und arbeitsbereit in allen Sparten.

Ein Hund, der ein starker, echter Sportler ist, aber bei seiner Haltung in der Familie sehr anstrengend ist.

Im Agility ist er ein Hund, der extreme Zeiten laufen kann und dies bei relativ guter Führigkeit auch tut.

Aufgrund andauernder Rangordnungsschwierigkeiten zwischen Finn und mir (Weisungen anderer hat er ohnehin nie angenommen), haben wir uns entschieden, für Finn ein neues Zuhause zu suchen. Er hat nun eine neue Chance zu zeigen, was für ein toller Hund er ist und ich hoffe sehr, daß er sie nutzt.

Finn hat Zuchtbewertung sg erhalten und wurde im Herbst 2009 mit Kkl. 2 angekört.

Inzwischen hat Finn erneut den Besitzer gewechselt und steht nun im Zwinger "Jen-Ager" in Dänemark. Er hat als Deckrüde bereits ersten Nachwuchs und inzwischen auch die SchH3 abgelegt.

 

 

 

 

 

 

 
Svenja PDF Drucken E-Mail

Darf ich vorstellen: meine Svenja! Nein, kein Hund, sondern ein Pferd!

Leider auch ein Vierbeiner am anderen Ende der Regenbogenbrücke: 1989 - 2005


Auf dem Bild ist Svenja auf ihrer Heimatweide.
Svenja hatte ich kennengelernt, als mich eine Hundesport-Freundin anspornte doch wieder zu reiten. Sie war als Zweitpferd unterbeschäftigt und suchte eine Reitbeteiligung. Für einen Anfänger war sie etwas schwierig sowohl im Umgang, als auch beim Reiten (weil sie etwas schreckhaft war).
Optisch war für sie kennzeichnend, dass sie einen hengstartigen Hals hatte, den sie beim Reiten zeitweise überrollte und so hinter dem Zügel ging. Dann die Mähne mit dem "Schopf", die ich hegte und pflegte und die sie sich ständig an irgend einem Baum abschrubberte. Und die zurückgelegten Ohren, die jedem schon gleich zeigten, mit wem man es zu tun hatte.
Hier noch mal ein charakteristisches Kopf-Bild...


Nach dem Kennenlernen folgten eine Zeit des Lernens für mich... Das Reiten funktionierte sehr gut. Aber der allgemeine Umgang bereitete mir die größten Schwierigkeiten. Vom Hufschmiedtermin bis zum normalen von der Weide holen. Wie oft war ich ratlos und verzeifelt.
Trotzdem wuchs mir Svenja so ans Herz, dass ich sie Ihrem Besitzer nach ca. 1,5 Jahren abkaufte.
Anlässlich unseres Umzugs haben wir sie mitgenommen und versucht hier einen geeigneten Platz für sie zu finden (sie stammte aus Außenhaltung und hier gibt es kaum Offenstallhaltung). Richtig glücklich war sie hier nicht. Evt. weil die anderen befreundeten Pferde nicht bei ihr waren, oder die Fremde für sie doch sehr beängstigend war.
Zuletzt hatten wir einen Offenstallplatz gefunden, wo sie in eine kleine Herde integriert wurde. Leider starb sie auf der Weide durch einen Blitzschlag.

 
Sandro vom Seeheimer Wald PDF Drucken E-Mail

Django

Sandro vom Seeheimer Wald BH, AD, SchH3, A3, OB1

19.02.1999 - 24.05.2007

Vater: Castro von der Grundschnelligkeit

Mutter: Hummel vom Seeheimer Wald


Sandro vom Seeheimer Wald, genannt Django, kam im Alter von 7 Monaten zu uns. Er war als Sportskamerad für Frauchen vorgesehen. Innerhalb kürzester Zeit eroberte er mit seinem besonderen Charme unsere Herzen. Er war ein übereifriger Arbeiter, der stets für alles zu haben war, was Action bedeutete. Dass er im Haus ein ruhiger verlässlicher Partner war, der Schmuseeinheiten genoss, konnte man sich einfach kaum vorstellen. Ein Hund mit Top-Wesen - ein echter Freund! Leider verstarb er viel zu früh im Zusammenhang mit einer Magendrehung.


Hier zum ehrenden Andenken seine größten Erfolge:

Der arbeitsfreudigste unserer Hunde. Er hat schon in fast alle Sportbereiche mal reingeschnuppert. Seine große Leidenschaft war der Schutzhundesport - er wurde bis zur SchH3 geführt. Frauchens Favorit ist das Agility - natürlich war er auch hierfür zu begeistern.

Hier hatte er auch die größten Erfolge vorzuweisen:

  • In die Turnierkarriere startete er erfolgreich in Gernsheim A1 mit einem zweiten Platz

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2000 Platz 29

  • Deutschland-Cup 11.11.2000 Platz 2 in A2.

  • Teilnehmer der Agility-Bundesliga Mannschaft Idstein 2000

  • Hessencup Sieger 2001

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2001 Platz 3

  • Landesmeister Rheinland-Pfalz 2002

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2002 Platz 51

  • VDH Deutsche Meisterschaft 2002 Platz 26

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2003 Platz 42

  • VDH Deutsche Meisterschaft 2003 Platz 30

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2004 Platz 2

  • WM-Qualifikation 2004 Platz 11

  • VDH Deutsche Meisterschaft 2004 Platz 4 Video vom Jumping

  • WM-Qualifikation 2005 Platz 27

  • Teilnehmer Regionalliga-Mannschaft Bischofsheim 2005 - Aufstieg zur Bundesliga

  • Teilnehmer Agility-Bundesliga Mannschaft Bischofsheim Nord-Meister 2006, Play-off Platz 10

  • Landesmeister Rheinland-Pfalz 2006

  • BSP-Agilitywettbewerb (SV) 2006 Platz 7 (Mannschaftssieger)

  • Qualifikation zur VDH Deutsche Meisterschaft 2006 und zu den WM-Qualifikationen 2007.

  • Gewinner der SV-Rangliste 2006 der Kat. A3 large (und DSH A3)

  • Sein letztes Turnier am 20.05.2007 Platz 1 im A3 und Platz 1 im Jumping 3

Neben den genannten Turnieren hat er auch auf vielen weiteren Turnieren (Schäferhunde-Cup Darmstadt, Hermeskeiler Stadtpokal) Siege und Platzierungen erlaufen.

Nebenbei mal begonnen und dann als Tätigkeit für aufs Rentenalter verschoben: Obedience. Obedience Beginner absolvierte er beim ersten Versuch mit V.

 

 
Filiola vom Barbatus PDF Drucken E-Mail


Filiola vom Barbatus (Viola)

30.03.1995 - 15.01.2007

Vater: Xato von der bösen Nachbarschaft

Mutter: Ynka vom Kammberg

Filiola haben wir im Alter von 9 Monaten von Ihrem Züchter gekauft. Sie sollte im Hundesport geführt werden - eine sehr viel versprechende Hündin, die sowohl optisch als auch vom Wesen her unseren Vorstellungen entsprach. Vielleicht der Aufbau einer Schäferhundezucht? Im Alter von 15 Monaten wurde beim Röntgen dann schwerste HD diagnostiziert. Ein Schock! Daher wurde Viola ab sofort als Familienhund gehalten. Sie hatte viel Spaß am Bällchen-Spiel und auch an der Unterordnung. Selbstverständlich legte auch sie die Begleithundeprüfung (mehrfach) ab. Sie war nun die erste absolute Wasserratte. Wo immer sich ein Nass zum schwimmen fand - das war ihre große Leidenschaft! Ein Sprung vom Ufer in die Fluten, das war Spitze! Unermüdlich bewältigte sie auch die stärksten Strömungen! Im Alter von 11 Jahren erkrankte sie an verschiedenen Körperbereichen an Krebs, von dem wir sie dann erlösen mussten.


 
Asco PDF Drucken E-Mail

Asco

*28.06.1992 - 24.11.2006

Eltern: unbekannt

Asco kam im Alter von zwei Jahren zu uns. Wir haben ihn übernommen, weil sein bisheriges Herrchen aufgrund eines Umzugs keinen Platz mehr für ihn hatte. Er war bereits gut erzogen und hat sich schnell bei uns eingelebt. Als aktive Menschen suchten wir für diesen Hund eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit. Wir landeten im SV Ortgruppe Diez und Umgebung e.V. Hier lernte Asco unter dem damaligen Übungswart Lothar Weber die Grundübungen, die ihn dann auch bald zur Begleithundeprüfung befähigten. Er hat auch die Ausdauerprüfung abgelegt. Die anschließende SchH1 hat er leider nicht bestanden. Es wurde uns schnell klar, dass dieser Hund nicht für die Schutzhundeausbildung geeignet war. Daher wandte ich mich mit Asco dem Agility zu, einer Hundesportart, die mir aus Zeitschriften bekannt war und für die ich mich immer schon interessiert hatte. In der SV OG Idstein hatte ich das Glück bei der Trainerin Gabi Loos viele Kenntnisse über Agility vermittelt zu bekommen. Asco war schon bald so weit, ein erstes Turnier zu wagen. Im Laufe seines Sportlerlebens wurde Asco auch in der Regionalliga eingesetzt und unterstützte seine Mannschaft im Aufstieg zur Bundesliga. Er war nie der schnellste, aber immer um korrekte und fehlerfreie Hindernisbewältigung bemüht. Dennoch hatte er Spaß an Beschäftigung. Er war unser wohl intelligentester Hund. Er konnte verschiedene Gegenstände namentlich unterscheiden und sie auch bringen, wenn sie nicht in Sichtweite waren! Spatziergänge im Wasser waren sein Größtes! Er war ein guter Schwimmer und planschte mit großer Freude durch jedes Nass. Im Alter von zehn Jahren absolvierte Asco sein letztes Turnier. Er genoss es dann als Rentner nun nicht immer so exakt hören zu müssen. Sein Lieblingsplatz war unsere Couch. Kleine Bringübungen waren als Belustigung immer noch ganz nett - und natürlich die Spatziergänge.

Asco erreichte in seinem Sportlerleben gute Erfolge. Er war zuverlässiger Teilnehmer der Regionalliga-Mannschaft Idstein und verhalf mit zum Aufstieg in die Bundesliga. Die Summe seiner Turnier-Ergebnisse reichten fast vollständig zur Erlangung des Hundeführer-Sportabzeichens in Gold.