VPG
Auf dem Hundeplatz PDF Drucken E-Mail

Heute war für Hexe und Finn Übungstag auf dem Hundeplatz.

Wir haben ein wenig in der Sparte Unterordnung gearbeitet.

Finn hat Konzentration und Apport geübt. Hier ein paar Fotos von der Übungsstunde:

Aufmerksamkeit erreichen!

 

mehr vom Hundeplatz
 
Begleithundeprüfung PDF Drucken E-Mail
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Begleithundeprüfung

Jeder, der in einer Hundesportart aktiv werden will muss zunächst eine Begleithundeprüfung ablegen. Die Begleithundeprüfung ist sozusagen der Einstieg in den Hundesport.

Vor dem Ablegen des praktischen Teils der Begleithundeprüfung wird zunächst theoretisch die Sachkunde des Hundeführers mittels eines Fragebogens (der jedoch je nach Verband unterschiedlich ist) überprüft. Bei Hundeführern, die bereits vor 2002 eine Prüfung abgelegt haben, wird die Sachkunde vorausgesetzt.

Im Teil A der Begleithundeprüfung werden die Übungen Freifolge, Leinenführigkeit, Sitz, Platz und Ablegen beurteilt. Wer hier bestanden hat, darf an Teil B, dem Verkehrsteil teilnehmen. Hier wird die Sicherheit des Teams im Straßenverkehr (mit Radfahrern, Skatern, Fussgängern, anderen Hunden) geprüft.

 
VPG Einleitung PDF Drucken E-Mail
 

VPG ist die Abkkürzung für Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde. Früher wurde diese Ausbildung auch Schutzhundausbildung genannt.

Die Vielseitigkeit besteht bei diesem Hundesport aus den drei Sparten Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst. Nur ein in allen Sparten ausgebildeter Hund kann eine VPG-Prüfung absolvieren.

Ganz detailiert kann man sich über die Prüfungsabläufe in der Prüfungsordnung und im Leistungsrichterleitfaden informieren.

Die Faszination an diesem Hundesport liegt für mich darin, dass man den Hund mit seinen Trieben viel besser kennen lernen kann. Die Ausbildung in den Sparten Fährte, Unterordnung und Schutzdienst ist sehr vielseitig. Für mich stellt diese Art der Ausbildung eine Art Krone im Hundesport dar. Die Ausbildung ist sehr tiefgründig - erst langfristige Arbeit führt zum Erfolg. In dem guten Verein erfährt man Hilfe durch einen guten Ausbildungswart und einen Helfer.

 
 
Grundsätzliches zu VPG PDF Drucken E-Mail

Grundsätzliches

Ein Hund ist ein soziales Lebewesen, welches sehr feinfühlig empfindet und generell Intelligenz zum Erlernen von Verhaltensmustern besitzt. Beschränkt ist beim Hund die Fähigkeit Situationen und Erlerntes auf ähnliche oder ganz anders gelagerte Situationen zu übertragen. Dafür ist beim Hund die emotionale Ebene um so ausgeprägter. Diese Erkenntnis sollten wir bei der Erziehung unseres Freundes beachten.

Für die Praxis bedeutet dies, daß durch Lob und Strafe ein bestimmtes Verhalten verstärkt oder unterbunden werden kann. Das gelernte Verhalten kann sich jedoch in einer anderen Umgebung völlig anders zeigen. Dies bedeutet, daß der beispielweise auf dem Hundeübungsplatz eine Übung perfekt beherrscht, sie jedoch nicht unbedingt bei einem Spaziergang befolgt.

Bevor mit dem Hund etwas geübt wird, sollen negative Umwelteinflüsse sowie schlechte Stimmung des Hundeführers ausgeschlossen werden. Der Hund erkennt an unserer Stimme, auch, wenn wir glauben, diese zu verstellen, unsere Stimmungslage. Diese überträgt sich aufgrund der durch den Hund bereits gewonnenen Erfahrungen auch auf diesen. Um negative Erlebnisse zu vermeiden, besser einen Tag Pause zu machen.

Der Abschluß einer Übungssequenz sollte immer mit einem Erfolgserlebnis (für den Hund!) enden. Wichtig ist hier richtiges Lob. Der Kamerad soll sich auch freuen, dass es geklappt hat.

Da die Konzentrationsfähigkeit ebenfalls trainiert werden muß, sollte man sich zu Beginn der Ausbildung und insbesondere bei jungen Hunden auf kurze Einheiten beschränken.

Es versteht sich von selbst, daß auch der Hund bei der Sache Spaß haben soll. Daher ist ein abwechslungsreiches Programm Pflicht für den Hundeführer. Mit eintönigen Übungen verscherzen wir uns den Lernwillen und die Aufmerksamkeit des Hundes.

Und zum Schluß noch eine Bemerkung über Konsequenz. Sie ist in der Erziehung des Hundes das wichtigste! Ein Hund wird ein Kommando nie verstehen, wenn wir nicht immer das selbe Ergebnis sehen wollen (und uns z.B. bei dem Kommando „Platz“ auch mit dem Ergebnis „Sitz“ zufrieden geben).